"Erstens kommt es anders..."
Donnerstag, den 08. September 2011

Die anfänglichen Unsicherheiten in der Abwehr wurden im Laufe des Trainingslagers behoben (Alle Fotos: Jürgen Klein)
Das dürfte sich wohl auch Frank Wodrazka gedacht haben, als er letzte Woche Freitag nach dem Testspiel gegen Attendorn/Ennest aus der Halle ging. Eigentlich war das Trainingslager seiner ersten Mannschaft geplant. Die Schwerpunkte waren gesetzt und wollten vertieft werden. Nach der hohen Schlappe gegen den Bezirksligisten jedoch krempelte Frank in der Nacht zu Samstag noch einmal seinen kompletten Plan um und nahm die 6:0-Abwehr in den Fokus.
Wie letztes Jahr begann der Samstag dann mit dem Waldlauf, auf den ein reichhaltiges Frühstück folgte, von dem wirklich jeder satt wurde (O-Ton: "Ich hab nach den drei Brötchen nur noch vier Hälften gegessen."). Danach ging es dann auf zur ersten Einheit des Tages. Hier stand die Arbeit in der 6:0-Deckung im Vordergrund. Wichtige Merkmale wurden intensiv aufgearbeitet und automatisiert.

Gegenseitige Ratschläge beschleunigten das Umsetzen des vom Trainer geforderten.
Nach dem leckeren Mittagessen, mit dem Frank sogar dem Verköstigungsteam Kopfzerbrechen bereitet hatte, ging es zu einer weiteren theoretischen Besprechung der Abwehr, ehe sie im Trainingsspiel gut angewendet wurde. So ging dann das zweite Testspiel (Gast war der letztjährige Kreisliga A-Meister VfB Altena) auch nur knapp verloren. 26:29.
Den Abend rundete das gemeinsame Grillen ab. Hatte Frank im Vorfeld Bedenken gehabt wegen des gleichzeitig stattfindenden Bier-Band-Balls in Eichen, erwiesen sich diese als unnötig: vor Müdigkeit traten alle Spieler den Heimweg früh und ohne Umwege an.
Am Sonntagmorgen wartete mit Zumba ein echtes Highlight auf die Mannschaft (und Frauen/Freundinnen). Mit Vladimira Wagner hatte Frank eine externe Trainerin organisiert, die den Spielern den Schweiß auf die Haut trieb. Eine Dreiviertelstunde des rhythmischen Bewegungssports reichte aus, um jeden ordentlich ins Schwitzen zu bringen.

Hatte wie immer alles fest im Griff: Trainer Frank Wodrazka
Die nachfolgende Einheit stand im Zeichen des Umschaltspiels. So wurden diverse Überschlagspiele durchgeführt, die allesamt den positiven Trend vom Samstag bestätigten: der 30:21 Sieg gegen die TSG Siegen am Nachmittag rundete den Sonntag gelungen ab.
Der Dank gilt wie letztes Jahr vor allem und ganz besonders dem Rundum-Sorglos-Team um die Familien Klein, Fuhrmann, Dischereit, Klimach und natürlich Wodrazka. Außerdem dankt die 1. Mannschaft Vladimira Wagner für die abwechslungsreichen 45 Minuten am Sonntagmorgen mit der Bitte um Wiederholung.

