Ungefährdeter Sieg gegen Netphen 2
Sonntag, den 15. Januar 2012
"Ich bin heute als Trainer sehr zufrieden, weil die jungen Spieler mir gezeigt haben, dass sie was dazu gelernt haben und das macht mich stolz", sagte ein sichtlich zufriedener Frank Wodrazka nach dem Abpfiff.
Erstmals vollständig bestritt die 1. Mannschaft der HTV ein Saisonspiel. Im Heimspiel gegen den TVE Netphen 2 landeten die Spieler einen Start-Ziel-Sieg, gewannen auch in der Höhe verdient und hinterließen einen positiven Eindruck bei Publikum und Trainer.
Und Franks Spieler machten es ihm von Anfang an leicht. Nach einem kurzen gegenseitigen Abtasten stand es nach 9 Minuten 6:3 für die HTV. Dieser Vorsprung wurde durch stabile Deckungsarbeit und dann schnelles Umschalten nach vorne über 9:4 (12.) und 12:5 (17.) ausgebaut. Auch in aufgebauten Angriffen lief fast alles rund und so konnte der Trainer in der Kabine neben dem Halbzeitstand von 18:8 eine äußerst effektive Quote (18 Tore bei 23 Angriffen) verkünden.
Der zweite Durchgang begann exzellent, nach sechs gespielten Minuten hatte die HTV dank eines 6:0-Laufs seit Wiederanpfiff den Vorsprung deutlich ausgebaut. Beim 28:10 (41. Minute) lagen gar 18 Tore zwischen der HTV und dem TVE. Danach ließen die Gastgeber in der Abwehr etwas die Zügel schleifen, Netphen kam bis auf 34:22 (53.) heran. In den letzten sieben Minuten jedoch kassierte die HTV keinen Gegentreffer mehr, machte ihrerseits noch drei Tore und schraubte den Sieg so auf ein deutliches 37:22.
Ein gelungenes Comeback feierte Tobias Krämer, der nach sechs Monaten Verletzung erstmals wieder für die HTV auflief. Immer besser in Schwung kommt derweil der andere Ex-Langzeitverletzte, Jan Ole Klinger leitete über die volle Distanz das Spiel als Mittelmann und zeigte dabei das beste Spiel seit seinem Wiedereinstieg.
In der kommenden Woche gastiert die Erste bei der SG Kierspe-Meinerzhagen. Anwurf im Kiersper Sportzentrum Felderhof ist Samstag um 17:00 Uhr.
HTV Littfeld-Eichen 1 - TVE Netphen 2 -- 37:22 (18:8)
Kolb (7 Paraden), Palauschek (10 Paraden) - Geissler (8), Langenbach (7), Flender, Weber (je 5), Malczok (4), Frisch (3), Lutat (2), Hambloch (1/1), Klinger, Merten (je 1), Krämer
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