Herren 1 verliert in Eiserfeld
Nach dem Derbysieg gegen Fellinghausen stand bereits der nächste Klassiker auf dem Programm: in der altehrwürdigen Rundturnhalle kam es zur Partie gegen die Zweitvertretung der Verbandsligahandballer aus Eiserfeld.An Motivation dürfte es nicht gemangelt haben. Schließlich konnte mit einem Sieg der vierte Tabellenplatz von den Eiserfeldern erobert werden.
Doch trotz dieser guten Auslangslage für den HTV stimmte - zumindest in der ersten Hälfte - weder Einstellung noch Spielgeschwindigkeit im Littfelder Spiel. Eiserfeld nutzte in den ersten 30 Minuten diese Schwächen der Gäste und setzte sich auf sechs Tore ab. Von diesem Vorsprung zehrten die Eiserfelder die gesamte zweite Spielhälfte.
Nach dem schnellen 0:3 aus Littfelder Sicht setzten sich die Eiserfeld, die durch leichtfertige Abspielfehler der Littfelder zu Kontern eingeladen wurden und auch sonst im Angriff ungestört von 9 Metern schießen konnten, über 12:7 (17.) bis zum 18:10 (27.) deutlich ab. In den letzten beiden Minuten der ersten Halbzeit konnten die Spieler des HTV Littfeld-Eichen nochmal zwei Tore aufholen und gingen mit 13:19 in die Halbzeit.
In der Kabine wurden prägnant die Fehler und Schwächen in Halbzeit 1 angesprochen. Mit deutlich schnellerem Spiel und sicherer Abwehr wollte man sich Stück um Stück an Eiserfeld herankämpfen. Nach sechs Minuten hatte man bereits zwei Tore wettgemacht (21:17 in der 36. Minute), noch einmal zehn Minuten später stand es 23:20 und spätestens beim 24:22 war endlich die Einstellung und Spielweise da, die Frank Wodrazka von seinen Spielern sehen will.
Doch dann zeigte sich, was in dieser Saison bereits schon häufiger ein Manko der Mannschaft war: zu schnelles, zu überhastetes Abspielen und Abschließen im Angriff führte zu leichten Ballgewinnen für die Heimmannschaft. So gelang es den Littfeldern nicht, noch einmal näher als zwei Tore heranzukommen und wirklich die Heimmannschaft zu gefährden.
Es trafen: Ingo Geissler (6), Jannik Malczok (5), Marvin Klinger (4/3), Christian Merten (4), Jan Ole Klinger (3), Simon Weber (3), Mathias Mankel
