Gute Vorstellung beim Sieg gegen Lennestadt

In einem über weite Strecken ansehnlichen Spiel setzte sich der HTV am Ende mit 7 Toren Unterschied gegen die HSG Lennestadt-Würdinghausen 2 durch. "Endlich mal ein gutes Spiel über 60 Minuten." So etwas ähnliches wird sich Trainer Frank Wodrazka wohl gedacht haben, als das Schiedsrichtergespann die Partie zwischen seinen Jungs und den Abstiegskandidaten aus Lennestadt abpfiffe. Und er hatte recht, es war endlich mal eine rundum zufrieden stellende Leistung.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten fand man nach etwa 10 Minuten seine Linie und baute aus einer soliden Abwehr heraus die eigene Siegesserie auf nun drei in Folge aus.

Mit dem Tempospiel in den zweiten 15 Minuten der ersten Hälfte konnte Frank Wodrazka durchaus zufrieden sein. Einer Balleroberung folgte eine schnelle zweite Welle, in der zumeist Jannik Malczok Löcher in die Abwehr riss und somit Freiräume für seine Mitspieler schuf.

Der Angst eines möglichen Durchhängers in Halbzeit 2 zum Trotz erspielte sich die Heimmannschaft zu Beginn der zweiten Spielzeit gute Torchancen und versenkte diese. Als Lennestadt die Abwehr auf eine 4-2-Deckungsformation mit kurz gedeckten Halben umstellte, stockte der Spielfluss und es kam zu unnötigen Ballverlusten im Angriff.

Doch dank einer guten Abwehr und einem gut haltenden Tobias Kolb blieb der Vorsprung immer bei mindestens vier Toren. Als dann, in Lennestädter Unterzahl, zwei schnelle Tore für den HTV fielen, und aus dem 4-Tore-Rückstand ein 6-Tore-Rückstand wurde, war das Spiel entschieden. Die letzten Minuten verstrichen, ohne dass noch einmal Spannung aufkommen wollte.

Der Sieg hätte mit Sicherheit höher ausfallen können, vielleicht sogar müssen. Doch für das Selbstvertrauen ist dieser Sieg, egal wie er ausgefallen ist, enorm wichtig. Am Torreigen konnte sich jeder Spieler beteiligen.

HTV Littfeld-Eichen - HSG Lennestadt-Würdinghausen 2 36:29 (18:13)


Es trafen: Tobias Krämer (8), Christian Merten (7), Jens Krüger (4), Matthias Frisch (3), Marvin Klinger (3/2), Guido Schneider (3), Jannik Malczok (2), Florian Siebel (2), Simon Weber (2), Bastian Hein, Mathias Mankel, Jan Ole Klinger