Erste zeigt längst vergessenes Gesicht...

Ideenlos, mutlos, kraftlos. So präsentierte sich die Erste Mannschaft des HTV Littfeld-Eichen am Samstagabend ihrem Publikum und offenbarte damit längst vergessen geglaubte Schwächen.

Eine Unzahl an vertändelten Bällen im Angriff lud die Gäste aus Schalksmühle-Halver zum Kontern ein. So fielen allein elf Gegentore aus der so genannten "Ersten Welle" (direkter Tempogegenstoß) und eine weitere Handvoll Gegentore durch die zügig nachrückende "Zweite Welle".

Ohne Trainer Frank Wodrazka (Danke an Mathias, der ihn vertrat) sowie Rückraumspieler Christian Merten begann die Partie träge. Nach der frühen 0:2 Führung für die Gäste egalisierten die Gastgeber den Stand zum 2:2 (4.), 3:3 (5.) und 4:4 (8.). Dann legte man selbst ein Tor vor, ehe die SGSH ausglich (bis zum 8:7 bzw. 8:8 in der 19. Minute).

Das eben genannte 8:7 war die letzte Führung für die HTV. Dabei hatte man noch Glück, da die nicht glücklich pfeifenden Schiedsrichter zwei vollkommen regelkonforme Tore nicht werteten (der Ärger aus Schalksmühle war nachvollziehbar).

Nach der Halbzeitpause (Stand 11:13) kamen die Littfeld-Eichener auf 13:14 heran und hatten die Chance zum Ausgleich - doch verloren den Ball im Angriff. Die SGSH nutzte dies und zog auf 15:20 davon (39.). Dieser Knackpunkt konnte nicht mehr ausgebügelt werden. Zwar schaffte die HTV nochmal den 3-Tore-Rückstand (18:21, 43.), doch war sie nicht clever genug (verschoss zwei Siebenmeter in Serie) und so gewann die SGSH am Ende nicht unverdient.

HTV Littfeld-Eichen - SG Schalksmühle-Halver 3 26:32 (11:13)

Tobias Kolb (25.-60., 12 Paraden), Jan Stöcker (1.-24., 7 Paraden) - Jannik Malczok (9/2), Matthias Frisch (5), Simon Weber (5), Tobias Krämer (2), Florian Siebel (2), Ingo Geissler (1), Thomas Hambloch (1), Guido Schneider (1), Arne Klimach (-)

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