45 Minuten "Hui", 15 Minuten "Pfui"
Vor dem Lokalderby zwischen Littfeld-Eichen (3.) und Fellinghausen (2.) war klar: die Gastgeber müssten mit mehr als sechs Toren Unterschied gewinnen, um den direkten Vergleich zu gewinnen.
Was die Zuschauer in der rappelvollen Halle zu sehen bekamen, ließ manchen verblüfft die Augen reiben: Littfeld gab richtig Gas und setzte sich schnell mit drei/vier Toren ab. Vor allem der zurückgekehrte Simon Weber trumpfte groß auf, erzielte die ersten vier Tore für die HTV und fügte sich grandios ins Spiel ein.
Dank guter Abwehr, vorzugsweise die 5:1 mit Guido Schneider auf der vorgezogenen Mitte, nahm man jeglichen Druck aus dem Fellinghausener Angriffsspiel. Die Anzeigetafel ließ zur Halbzeit einen ausreichenden Vorsprung erleuchten (19:13).
In Hälfte zwei spielte die Truppe von Frank Wodrazka groß auf und zog bis zur 45. Minute mit zehn (10!) Toren davon (28:18). Dann jedoch ließ die Konzentration schlagartig nach.
Fellinghausen markierte die einfachsten Tore, vorne im Angriff lief überhaupt nichts mehr zusammen. In den letzten 15 Minuten erzielte die HTV noch magere vier Tore, Fellinghausen derer 10.
Damit kann die HTV nur auf einen Ausrutscher auf Fellinghausener Seite hoffen, um noch Punktemäßig am Gegner vorbeizuziehen.
HTV Littfeld-Eichen - TuS Fellinghausen 32:28 (19:13)
Tobias Kolb (1.-60., 11 Paraden), Jan Stöcker (für einen Siebenmeter) - Jannik Malczok (11/2), Guido Schneider (7/1), Simon Weber (7), Matthias Frisch (2), Ingo Geissler (2), Christian Merten (2), Thomas Hambloch (1/1), Arne Klimach (-), Marius Langenbach (-), Moritz Lutat (-), Florian Siebel (-)
