Ärgerliche aber verdiente Niederlage für die Erste

Das Lokalderby vor proppenvoller Littfelder Sporthalle war leider so gar kein handballerischer Leckerbissen. Stattdessen gab es viele Unterbrechungen, wenige schöne Aktionen (auf beiden Seiten) und - aus HTV Sicht - keine Punkte.

Dabei begann die Wodrazka-Sieben ganz gut. Nach 0:1 und 1:2 glich man aus und konnte sodann immer ein Tor vorlegen. Erst beim 7:8 (13.) lag Ferndorf erstmals wieder vorn. Der Vorsprung war allerdings nie größer als ein Tor, folglich ging man zur Halbzeit optimistisch mit 10:11 in die Kabinen.

Halbzeit zwei offenbarte dann die Schwächen, die Littfeld den Sieg kosteten. Zunächst begann man gut und konnte nach der Ferndorfer zwei Tore Führung (10:12, 31.) direkt wieder ausgleichen und selbst in Führung gehen. Beim Stand von 20:19 (46.) hatte man die Chance, auf zwei Tore wegzuziehen, doch vergab.

Beim 23:22 und Ballbesitz Littfeld vergab man abermals die vielleicht vorentscheidende Spielsituation, und so konnte Ferndorf ausgleichen und ihrerseits mit 23:24 (58.) in Führung gehen. 

Am Ende war der 23:26 Sieg in der Höhe zwar nicht dramatisch, stellt aber am Ende die Leistung der HTV deutlich herab.

Bei unserer ersten Mannschaft hapert es im Moment vor allem an der Cleverness. In den entscheidenden Momenten zu früh abgeschlossen, nicht konzentriert in der Abwehr und schon war man auf der Verliererstraße. Außerdem mangelte es dem Angriff (auch dem der Ferndorfer, von daher war es wirklich kein ansehnliches Spiel) an Ideen gegen die 6-0-Deckung der Gäste.

Diese Schwächen gilt es im Training zu analysieren und zu vermeiden um dann nächste Woche beim TuS Linscheid Heedfeld 1 zu punkten.

HTV Littfeld-Eichen - TuS Ferndorf 3 23:26 (10:11)

Michael Palauschek (31. - 51., 5 Paraden), Jan Stöcker (1. - 30., 51. - 60., 9 Paraden) - Ingo Geissler (5), Jannik Malczok (4/2), Christian Merten (3), Simon Weber (3), Jan Ole Klinger (2), Tobias Krämer (2), Guido Schneider (2/1), Matthias Frisch (1)