Altena behält Punkte, siegt aber zu hoch
"Altena ist schlagbar", versucht Frank hier vermutlich zu verdeutlichen (Foto: Jan Ole Klinger)
Es war mit Sicherheit kein gutes Spiel. Von keinem der beiden Teams. Altena als selbsterklärter Meisterschaftsfavorit überzeugte einzig auf der Torhüterposition.
Das Spiel stand unter keinem guten Stern. Bei unserer 1. Mannschaft fehlten Malczok und Klinger, dazu kam das absolute Harzverbot in der Sauerlandhalle und die Tatsache, dass sich bereits lange im Voraus über die zwei rumänischen Neuzugänge des Gegners unterhalten wurde. Hätte man nichts von den beiden gewusst, man hätte sie nicht bemerkt. Altena war nicht besser, Altena war nur cleverer.
Das Spiel begann passabel, bis zum 10:9 (18. Minute) hielt die HTV gut mit. Dann folgte ein unerklärlicher Bruch im Spiel, sodass Altena über 13:10 (20.) und 16:11 (27.) zum Halbzeitstand von 19:13 wegziehen konnte. In der ersten Hälfte bleibt Michael Palauscheks hervorragende Leistung festzuhalten, der die HTV in den ersten 20 Minuten mit starken Paraden im Spiel hielt.
Der zweite Durchgang begann schleppend. Altena konnte den Vorsprung leicht ausbauen, ehe die HTV wieder auf 4 Tore herankam (48.) und sogar zweimal die Chance hatte, auf 3 Tore zu verkürzen. Stattdessen gab man sich fünf Minuten vor dem Ende praktisch auf und verlor zu deutlich nach 29:22 (52.) und 33:26 (57.) mit 38:26.
Hauptursache war die nicht befriedigende Chancenauswertung. Über 20 Fehlschüsse, darunter zahlreiche Freistellungen, sorgten dafür, dass Altena nie wirklich zu schwimmen begann.
VfB Altena - HTV Littfeld-Eichen 38:26 (19:13)
Tobias Kolb (19.-30., 50.-60., 4 Paraden), Michael Palauschek (1.-19., 31.-50., 15 Paraden) - Ingo Geissler (6), Thomas Hambloch (5/5), Simon Weber (4), Matthias Frisch (3), Tobias Krämer (3), Guido Schneider (3), Axel Flender (1), Florian Siebel (1)
Bericht aus dem Altenaer Kreisblatt: [ klick ]
